Der biomechanische Check-up

Mit einer biomechanischen Analyse in einem Fachzentrum kann man die ideale Position auf dem Sattel finden, um die technische Bewegung zu harmonisieren und Effizienz und Komfort der Tretbewegung zu optimieren.

 

Mensch und Fahrrad in Symbiose, vereint in einer perfekten funktionellen Harmonie. Die Bewegungen des einen übertragen sich elegant und fließend auf das andere und verwandeln mühelos Kraft in Geschwindigkeit.

Ein schönes Bild, nicht wahr? Mal abgesehen von der Utopie, wäre jeder Biker schon sehr zufrieden, die ideale Position auf dem Rad zu finden und die eigene Haltung und den Sitz im Sattel zu optimieren, so dass die Effizienz der Tretbewegung und der Komfort verbessert werden.

Der Sitz, die Position der Schuhplatten und die Auflage auf dem Lenker stellen die Grundparameter dar, an denen man arbeiten kann, um die technische Bewegung zu harmonisieren. Ein paar Millimeter Asymmetrie bei einer Bewegung, die während einer Tour tausende Male identisch wiederholt wird, können zu Beschwerden und Problemen verschiedener Art führen: Schmerzen, Gelenkentzündungen, Muskelkater …

Abhilfe für diese Anforderungen kommt mit dem biomechanischen Check-Up, der sich in den letzten Jahren unter zahlreichen Amateurradsportlern immer mehr verbreitet.

 

Worin besteht der biomechanische Check-Up

Diese besondere Untersuchung, die in Fachlabors durchgeführt wird, kann verschiedene Technologien umfassen, aber im Wesentlichen besteht sie immer darin, die anthropometrischen Maße des Radfahrers zu messen, um damit die genaue Rahmengröße zu ermitteln oder zu sehen, ob man den richtigen benutzt. Dann kommt die Anpassung von Position und Haltung, die zu einer Gesamtverbesserung der Leistung führt und gleichzeitig dabei hilft, eventuelle funktionelle Überlastungen zu verhindern.
Das Ganze dauert etwa anderthalb Stunden. Man beginnt damit, die drei Kontaktpunkte zwischen Mensch und Fahrrad zu optimieren, d.h. die Auflage auf Sattel, Lenker und Schuhplatte. Dann werden nach und nach mehrere andere Parameter festgelegt, wie Sattelhöhe und -rückstand, Abstand Sattel – Lenker, Länge der Tretkurbeln usw.

Bei den raffiniertesten Check-Ups pedaliert der Radfahrer auf einem Fahrradsimulator und wird dabei gefilmt; seine Bewegung wird von einer Software analysiert und wenn nötig korrigiert. Wenn die Parameter und die idealen Winkel festgestellt wurden, werden sie auf das „reale“ Fahrrad übertragen.

Nur bei wirklichen Haltungsproblemen werden genauere Analysen der Trethaltung vorgenommen.

 

Vor und nach dem Check-Up

Wenn man ein neues Rad kauft oder substantielle Änderungen an der Einstellung vornimmt, wäre es immer angebracht, den biomechanischen Check-Up zu wiederholen, um die Trethaltung bestmöglich einzustellen. Wenn sich dann später ein Element ändert, ist es einfacher, die richtige Position wiederzufinden, auch mit Hilfe einiger technologischer Innovationen.

Der Austausch des Sattels oder der Schuhe (aber auch nur der Schuhplatten) ist ein typisches Beispiel, bei dem Störungen der Tretbewegung auftreten können. Deshalb sollte das neue Zubehör so montiert werden, dass die vorherige Einstellung nicht verändert wird. Mit dem wissenschaftlichen System idmatch setup system können die Händler den neuen Sattel schnell mit absoluter Präzision neu einstellen, während man mit idmatchCleatFit, einem anderen wissenschaftlich entwickelten Instrument, die Schuhplatte extrem genau verstellen kann, also genau entsprechend der Mittelachse des Fußes. So ist die bestmögliche Auflage garantiert.

Schließlich muss man berücksichtigen, dass sich auch die individuellen Parameter im Laufe der Zeit ändern können, z.B. nach einem Unfall oder durch das fortschreitende Alter, das die Muskel-Skelett-Elastizität verringert. Theoretisch wäre es daher nötig, die biomechanische Analyse alle 2-3 Jahre zu wiederholen, oder wenn man Unregelmäßigkeiten bei der Tretbewegung feststellt, um festzustellen, ob Korrekturen an der eigenen Position auf dem Sattel erforderlich sind.

 

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Il check-up biomeccanico
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Il check-up biomeccanico
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Con un’analisi biomeccanica effettuata presso centri specializzati, è possibile trovare il posizionamento ideale in sella, per armonizzare il gesto tecnico ottimizzando l’efficienza e il comfort della pedalata.
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