Wie läuft das Profi-Training?

Edoardo Pasini und Maurizio Mazzoleni, Konditionstrainer des italienisch-japanischen Teams NIPPO Vini Fantini, erklären, wie die Saison der Profiradfahrer abläuft und was für ein Training sie absolvieren, um sich auf die großen Rennen vorzubereiten.

 

Ein professionelles Radsport-Team fährt heute in 4 Kontinenten 11 Monate im Jahr mit über 180 Renntagen. Die Saison beginnt mit den gemeinsamen Trainingslagern im November, Dezember und Anfang Januar. Das Training wird das ganze Jahr über fortgesetzt und auch von fern überwacht dank der Online-Plattform „Selfloops“, auf die alle Sportler des Teams ihre Daten zum absolvierten Training laden. Sie sind in Realzeit von den Konditionstrainern und Sportdirektoren des Teams einsehbar.

Die Wettkampfsaison beginnt im Januar in Argentinien und Australien, so dass die Sommerzeit in der Südhemisphäre genutzt wird, und endet im Oktober oder November in der Regel mit den asiatischen Rennen in Japan (Japan Cup) und China.

 

Das Wintertraining

In der Phase des Wintertrainings konzentriert man sich tendenziell mehr auf den Aufbau einer stabilen Aerobic-Basis, um die Grundlage für die gesamte Radsportsaison zu legen. Dazu sind Trainingseinheiten nötig, in denen viele Kilometer bei niedriger bis mittlerer Intensität zurückgelegt werden. Wir sprechen hier im Einzelnen von durchschnittlich 95 km und 4h am Tag, wobei im Wechsel 3 Tage Belastung mit einem Entlastungstag vorgesehen sind, an dem die Entfernungen und die Dauer geringer sind, um den Körper nicht zu stark unter Stress zu setzen und die physische Form aufzubauen. 

 

Die Strecken

Im Wintertraining werden gemischte Strecken bevorzugt, möglichst kupiert oder mit Steigungen mit durchschnittlichem Gefälle von 6 bis 8 % anfangs; im weiteren Verlauf des Trainings kann man immer anspruchsvollere Steigungen bewältigen, um den Körper nach und nach daran zu gewöhnen.

Die Durchschnittsgeschwindigkeit bleibt begrenzt, vor allem in der ersten Trainingszeit, während die Fähigkeit, das Tempo zu steigern, später entwickelt wird. Während der Vorbereitungszeit wird versucht, das Training nicht zu unterbrechen, sondern die Belastung ein oder zwei Mal die Woche zu verringern. Dazu werden die Stunden und Kilometer der Einheit reduziert, um sie durch Funktionstraining und Muskelaufbau im Fitnessstudio zu ergänzen.

 

Der Sattel

Der Sattel muss die richtige Form haben und dem Athleten einen optimalen Halt und bequeme Kraftausübung auf die Pedale ermöglichen. So wird er bestmöglich in die Lage versetzt, alle Kilometer zu fahren, die erst vom Trainingsprotokoll und dann von den härtesten Rennen vorgesehen sind. Dabei muss verhindert werden, dass körperliche Probleme wie Rückenschmerzen und Atmungsschwierigkeiten auftreten.

Ein unbequemer Sitz beeinträchtigt nämlich die korrekte Sitzposition auf dem Fahrrad und behindert die Dynamik des Tretens, die Biomechanik der Bewegung und damit die generelle Leistung des Athleten. Deshalb hat das Team NIPPO Vini Fantini beschlossen, sich auf einen so erfahrenen Partner wie Selle Italia zu verlassen, der immer besonders darauf achtet, neue Technologien mit Komfort für den Sportler zu vereinen.

 

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