Sättel und mehr: Was die Profis sagen

Wir haben Pierpaolo De Negri, Athlet im Team NIPPO Vini Fantini, nach ein paar Infos zum „Planet Sattel“ gefragt, also nach der Beziehung, die ein Profi zu einem Objekt hat, auf dem er viele Stunden im Jahr sitzt und von dem auch seine Leistung abhängt.

 

Während der Saison werden zwei Arten von Sätteln verwendet. Der Sattel, der normalerweise für das Training genutzt wird, ist identisch mit dem Rennmodell, und dann der Zeitfahrsattel, der je nach Maßen und Größe des Radfahrers – wie in meinem Fall, da ich 1,69 groß bin – „beschnitten“, also in der Länge reduziert werden kann, damit er den minimalen Sattelrückstand des UCI-Reglements erfüllt.

Wie gesagt gibt es keine Unterschiede zwischen dem Renn- und dem Trainingssattel; früher benutzte man sogar denselben Sattel im Training und im Rennen, denn die damaligen Sättel veränderten sich mit dem Gebrauch und nahmen die Form ihres Fahrers an.

Dank der modernen Technologien und innovativen Materialien – wie sie unser Partner Selle Italia einsetzt – verformen sich die Sättel heute nicht mehr. Also montiert der Radfahrer zwei identische Modelle auf das Trainings- und das Wettkampfrad.
Der ideale Sattel

Der perfekte Sattel muss das Becken und die Sitzbeinhöcker angemessen stützen, ohne das Treten zu behindern.
In diesem Sinne ist es wesentlich, die richtige Form zu finden. Mit einem zu schmalen Sattel spürt man sofort ein gutes Trittgefühl, aber nach kurzer Zeit setzen Schmerzen ein, weil der Damm- und Genitalbereich komprimiert werden. Das liegt daran, dass die Sitzknochen nach außen „rutschen“ und dem Radfahrer keinen Halt geben.

Ein zu breiter Sattel dagegen zwingt zu falschen Beinpositionen, weil er ein Hindernis für das Treten darstellt.

Welches Modell wird im Team NIPPO Vini Fantini am meisten verwendet?

Am häufigsten verwenden die Athleten in unserem Team zweifellos den SLR Team Edition von Selle Italia, einige bevorzugen dann immer die Version Flow, also das Modell mit der zentralen Aussparung, das einen geringeren Druck im Auflagebereich garantiert.

 

 

Das Team

Das Team NIPPO Vini Fantini entstand 2015 als erstes italienisch-japanisches Profi-Team mit dem Ziel, die besten jungen Talente aus Italien und Japan im Hinblick auf die Olympiade in Tokio 2020 auszubilden. Sie werden von erfahrenen Radfahrern begleitet, die ihnen in dieser Entwicklung auf das olympische Ziel zu helfen können. Dafür wurde als erste Figur mit großer Erfahrung ein ethisch-sportlicher Champion wie Damiano Cunego gewählt, der in Italien ebenso wie in Japan ein Symbol für den Radsport ist.

Die Saison

Die ersten Monate der Saison 2017 waren trotz des sofortigen unglücklichen Unfalls von Damiano Cunego bei der Vuelta San Juan (Schlüsselbeinbruch) positiv.

Die Ziele für die Entwicklung des Teams sind sehr ehrgeizig: Wir wollen 3. Team bei der Asia Tour und 15. bei der Europe Tour werden.

Sehr wichtig für dieses Ziel werden die Tour of Japan und der Japan Cup sein, abgesehen von allen italienischen Rennen.

Das Team NIPPO Vini Fantini wird außerdem das erste und einzige italienische Professional Team sein, das an der Hammer Series teilnehmen wird. Dieses neue internationale Format umfasst eine Reihe von jeweils 3-tägigen „hoch intensiven“ Rennen, in denen die Mannschaften in verschiedenen Disziplinen ihre Grenzen austesten werden: Sprint, Climb und Chase. Die erste Serie findet in Limburg (Belgien) vom 1. bis 4. Juni statt und verspricht für das Publikum ein spektakuläres Event zu werden.

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