Trentino-Südtirol

Sellaronda, die Tour der vier Pässe

Start

Wolkenstein in Gröden (Provinz Bozen)

Ziel

Wolkenstein in Gröden (Provinz Bozen) über den Sellapass, das Pordoijoch, den Campolongo-Pass und das Grödner Joch.

Länge

60 km

Höhenunterschied gesamt

1.780 m

Maximalhöhe

2.240 m (Sellapass)

Schwierigkeit

Mittel-hoch

Geeignet für

Erfahrene Amateurradfahrer

Verkehr

Normalerweise hoch, aber während der Veranstaltung geschlossen

Dolomiten, die Universität des Straßenradsports, Auffahrten, die Radsportgeschichte geschrieben haben und auf denen die Mythen vieler Sieger geboren wurden: Achtung, fertig, los …

Wir sind zu viert und starten in Wolkenstein in Gröden um 7.30 Uhr, um vor dem Autoverkehr loszukommen, wolkenverhangener Himmel, aber trocken. Unser Ziel: Die Klassiker-Tour der 4 Pässe gegen den Uhrzeigersinn: Sella, Pordoi, Campolongo und Gröden.

Nach 5 km erreichen wir eine Gabelung und nehmen den Weg zum Sellapass: 2.230 m hoch und zirka 650 m Höhenunterschied. Wir sind voller Tatendrang und kommen fast schwungvoll auf dem Gipfel an, auch weil das die weniger anstrengende Seite ist. Außerdem ist der Asphalt perfekt.

Die Abfahrt die Haarnadelkurven hinunter mit dem kolossalen Sassolungo, der uns rechts überragt, ist wahrlich fantastisch. Kurz vor Canazei, auf 1.800 m beginnen wir mit der zweiten Auffahrt zum berühmten Pordoijoch (2.241 m), das wir nach wenig mehr als einer halben Stunde erreichen. Für uns eine tolle Zeit. Wir sind noch nicht die Hälfte der Tour gefahren, aber das Schwierigste liegt hinter uns, auch wenn ich mich daran erinnere, dass mich in den letzten Jahren ein paar Mal während der letzten Auffahrt zum Grödner Joch – im Sitzen befahrbar, aber sehr lang – der Hunger gepackt hat und ich vollkommen fertig oben ankam.

 

Machen wir es uns bequem

Der dritte Pass, der Campolongo, ist der kürzeste der vier, nur 4 km und 250 m Höhenunterschied. Bergab Richtung Corvara und gleich weiter ohne Stopp in Richtung Colfosco Grödner Joch.

Im Großen und Ganzen alles perfekt, aber Sportsfreund Andrea hat ein kleines Komfortproblem, leichte Hautreizungen durch Scheuern, vielleicht durch die ungewohnt lange Fahrt, aber es stimmt auch, dass ich ihm seit zwei Jahren sage, dass er den Sattel wechseln soll … Ich persönlich habe das Problem mit dem idmatch-System von Selle Italia gelöst, das mich dazu gebracht hat, einen relativ schmalen SLR friction free zu nehmen, auf dem ich weiter hinten sitzen kann und der die Reibung an der Oberschenkelinnenseite behebt. Jetzt komme ich bestens klar.

Das Beste kommt zum Schluss

Aber zurück zu unserer Tour. Auf der ersten Serpentine der Auffahrt zum Grödenpass (2.119 m und 600 m Höhenunterschied) beginnt es zu regnen: Nun heißt es über die nächsten 7 km die Zähne zusammenbeißen, was uns daran erinnert, dass Radsport vor allem Leiden bedeutet. Wenigstens gibt es keinen Wind.

35 Minuten und wir sind vollkommen durchnässt auf dem Gipfel angekommen, schnell eine Jacke an und erneut runter nach Wolkenstein, begleitet vom Pfeifen der Bremsklötze auf den nassen Felgen.

In Wolkenstein ein kurzer Blick auf den Computer, der 3 h 45 m anzeigt (… nicht schlecht in unserem Alter), und dann stürzen wir ins Hotel unter die wohlverdiente heiße Dusche.

Fazit: Die Tour ist wunderschön, aber nicht besonders anspruchsvoll. Trotzdem ist eine gute Vorbereitung notwendig, anderenfalls können der Gesamthöhenunterschied, die Höhe und eventuelle schwierige Wetterbedingungen zum Problem werden.

 

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