Abruzzen

Blockhaus, der gemeine Riese

Start

Scafa-Lettomanoppello (Provinz Pescara)

Ziel

Blockhaus

Schwierigkeit

Hoch

Länge

28 km

Maximalhöhe

2.142 m

Durchschnittliche Steigung

7,3%

Maximale Steigung

9,4%

Höhenunterschied

2.038 m

Blockhaus, allein der Name flößt Ehrfurcht ein und der Blick auf das Höhenprofil lässt einen erschaudern: 28 km, 2.038 m Höhenunterschied und 7,3 % durchschnittliche Steigung kennzeichnen die Auffahrt mit Start in Scafa – Lettomanoppello (Provinz Pescara), welche eine der schwierigsten in ganz Europa und die längste Italiens ist.

 

Unerträgliche Hitze

Heute begleitet mich mein Freund Max, der Verwandte in dieser Gegend hat. Es ist Anfang August und am Start beträgt die Temperatur auf 104 m ü. d. M. weit über 30 Grad. Von den beiden möglichen Auffahrten haben wir auch noch die schwierigere gewählt: Wir haben es wirklich darauf angelegt zu leiden.

Nach 10 Minuten leichter Steigung erhöht sich diese unmittelbar auf 8 %. Es weht kein Wind und das Atmen fällt schwer: 3-4 km und die Beine sind bereits schwer und die Wasserflaschen halbleer.

Zum Glück habe ich ihn

Freude bereitet nur der Sattel, zumindest mir, der immer Schwierigkeiten damit hat, die richtige Position zu finden. Der SLR Super Flow von Selle Italia, den ich für diesen Anlass montiert habe, präsentiert sich bequem, leicht und flexibel, ohne Druckstellen dank der breiten zentralen Aussparung, die darüber hinaus dabei hilft, den Schweiß besser abzuleiten. Und dann hat er auch noch eine außergewöhnliche Form, was nicht schaden kann.

In dieser Phase achten wir sehr darauf, es nicht zu übertreiben und fahren mit MTB-Verhältnissen, niemals unter 26, bergauf, um die Beine zu schonen und später keine Krise zu haben.

Auf 1.300 m gibt es eine Überraschung

Angekommen auf den 1.300 m des Lanciano-Passes erfreuen wir uns an kühler Bergluft und finden zum Glück einen Brunnen mit eiskaltem Wasser vor, an dem wir gierig unseren Durst stillen.

Absolut betrachtet fehlt von hier aus nicht mehr viel, aber die bereits hinter uns liegenden Mühen machen sich bemerkbar und die letzten 700 Meter Höhenunterschied drohen zu einer wahren Tortur zu werden.

Es scheint geschafft, aber es geht noch weiter …

Die Anstrengung nimmt kein Ende. Eine letzte Serpentine und wir erreichen den Schotterplatz der Pomilio-Hütte, die auf 1.888 Metern Höhe über der flirrenden Ebene thront. Wir entspannen uns besser noch nicht, denn die Auffahrt für die Fahrräder geht weiter und ist darüber hinaus richtig schwierig, mit 9 % Steigung. Nach einer Schranke wird die Straße schmal und unbefestigt und es heißt nun Zähne zusammenbeißen und aufpassen, dass man das Gleichgewicht nicht verliert. Hoch oben ein kleiner Wendeplatz und eine Kapelle: auf 2.142 m Höhe.

Abschließender Kommentar: Was für eine Auffahrt!

Gesamtzeit der Auffahrt 3 h und 15 Minuten. Wir hätten vielleicht etwas schneller fahren können, aber forcieren ohne zu wissen, was einen erwartet, ist nie eine gute Idee.

Ah, noch etwas: Es ist Vorsicht geboten, weil hier am Nachmittag immer Wind aufkommt und der erste Teil der Abfahrt, der vollkommen ungeschützt ist, kann dadurch gefährlich werden. Ein paar starke Böen haben mich buchstäblich zur Seite geschoben, während ich mit 50 km/h runterfuhr. Es hätte nicht viel gefehlt …

 

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Blockhaus, der böse Riese des Apennin | Reisen Sie in Italien mit Selle Italia
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Blockhaus, der böse Riese des Apennin | Reisen Sie in Italien mit Selle Italia
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Blockhaus 28 km, 2.038 Höhenmeter für den Aufstieg, der eine der anspruchsvollsten Einzelaufstiege in Europa sowie die längste Italiens darstellt.
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Selle Italia
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