Wenn die Gangschaltung ruckelt

Ein perfekt sauberes, einwandfreies Fahrrad; neuer, superbequemer Sattel Novus Superflow, praktisch eine „Sonderanfertigung“ dank der Nutzung des innovativen Messsystems idmatch von Selle Italia; korrekt eingestellte Bremsen; idealer Reifendruck. Alles bestens. Beim ersten Gangschalten dann aber dieses vermaledeite Knirschen, das uns regelrecht aus dem Konzept bringt.

 

Für Radfahrer, die – wie es sich gehört – im Allgemeinen recht pingelig sind, was ihre Ausrüstung betrifft, gibt es nichts Lästigeres als eine schlecht eingestellte, laute und ungenaue Gangschaltung.

Die Gangschaltung ist eines der am meisten beanspruchten Fahrradteile und neigt bei mechanischer Belastung sehr schnell dazu, die optimale Einstellung einzubüßen.

Die beste Abhilfe ist, das Fahrrad für eine ordentliche Überholung möglichst bald zu einem Vertrauensmechaniker zu bringen. Hier aber schon mal ein paar Tipps, wie wir im Notfall versuchen können, das Problem vor Ort zu lösen.

Die richtige Einstellung der Gangschaltung ist ziemlich einfach, man muss aber wissen, wie es geht, damit die Situation nicht noch verschlimmert wird.

Erste Regel: Das Fahrrad sollte aufgebockt und jedenfalls nicht gekippt werden, da die Einstellung durch das Gewicht des Umwerfers beeinträchtigt werden könnte.

 

Einstellschrauben der Endanschläge

Die Gangschaltung, im vorliegenden Fall der hintere Umwerfer, hat einen oberen und unteren Begrenzungspunkt, damit die Kette nicht in die Kassette gelangt. Die besagten Punkte werden über zwei kleine Kreuzschlitzschrauben eingestellt, die am Körper (Leitblech) des Umwerfers gut sichtbar sind. Sie werden als Einstellschrauben der Endanschläge bezeichnet. Es ist gut zu wissen, dass die Einstellschrauben nur auf das erste und letzte Schaltverhältnis einwirken – die obere Schraube (H) auf den kleinsten, die untere Schraube (L) auf den größten Ritzel.

Die Einstellung ist durch den Anzug der besagten Schrauben möglich (höchstens eine halbe Drehung), wenn der Schaltkäfig nicht perfekt parallel zum Rad ausgerichtet ist. Dabei immer sehr vorsichtig vorgehen: Bei kleinen Ungenauigkeiten der Kettenverlagerung von einem Ritzel zum anderen reicht es oft, anhand der Klinke am Umwerfer eine Feineinstellung der Zugspannung vorzunehmen.

 

Do-it-yourself-Einstellung

Die richtige Vorgehensweise. Die Kette sollte sich am Anfang auf dem kleinsten Ritzel befinden. Wir versuchen nun, nach und nach vom kleinsten bis zum größten Ritzel hochzuschalten und wieder zurück, indem wir den hinteren Teil des Fahrrads anheben und die Pedale von Hand drehen, vorzugsweise mit einem Helfer, wenn wir unterwegs sind und keine Aufbockvorrichtung zur Verfügung steht.

Wenn wir feststellen, dass die Kette nur schwergängig hochschaltet, müssen wir die Zugspannung erhöhen, schaltet die Kette schwergängig herunter, müssen wir die Zugspannung hingegen etwas lockern.

Wichtige Anmerkungen: Durch das Anziehen der Klinke wird die Zugspannung reduziert, durch das Lockern hingegen erhöht.

Immer nur graduell vorgehen und die Klinke jeweils nur ein klein wenig anziehen oder lockern, denn wenn dies übertrieben wird, besteht das Risiko, dass die Kette eine Schaltung nach oben oder nach unten überspringt bzw. direkt zwei Ritzel auf einmal nimmt, wodurch es dann schwierig wird, die korrekte Einstellung festzulegen.

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Wenn die Gangschaltung ruckelt | Beheben und ab die Post – Selle Italia
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Das Getriebe gehört zu den am meisten beanspruchten Komponenten des Fahrrads, und das Arbeiten unter mechanischer Spannung neigt dazu, die optimale Regulierung mit einer gewissen Leichtigkeit zu verlieren. Sehen Sie sich unsere Tipps an, um das perfekte Fahrradgetriebe zu erhalten
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