Do it yourself: Fehler, die Man vermeiden sollte

Wenn wir in groben Zügen wissen, wie ein Fahrrad funktioniert, sind wir damit noch nicht automatisch gute Mechaniker. Auch einfache Wartungsarbeiten können Schäden an den Bauteilen hervorrufen, wenn man nicht genau weiß, wie sie auszuführen sind. Im Zweifelsfall ist es daher immer besser, sich an einen „Fachmann“ zu wenden.

 

Die regelmäßige Wartung des Fahrrads ist wichtig, um unser geliebtes Fahrzeug in voller Effizienz zu erhalten. Aber sie muss fachgerecht ausgeführt werden. Die Fahrradmechanik ist ziemlich schlicht, und kleine Reparaturen oder Routineeinstellungen können theoretisch von allen vorgenommen werden, die über ein Minimum an handwerklichem Geschick und Kompetenz verfügen.
Theoretisch. Denn dann in der Praxis spielen viele den Mechaniker und gehen nach Trial-and-error vor, ohne den geringsten Sachverstand. So verschlimmern sie manchmal die Ausgangssituation und müssen sich dann trotzdem an einen Fachtechniker wenden.

Bevor ihr euch also die Ärmel aufkrempelt und Hand an Schraubenzieher und -schlüssel legt, hier ein paar einfache Grundregeln, die ihr immer beherzigen solltet.

 

Nur das tun, was man kann

Wie gesagt, Mechaniker wird man nicht „einfach so“. Mal eben die Bremszüge nachzuziehen, mag noch gehen, aber das ganze Hauptgetriebe auszubauen, ist etwas anderes. Dazwischen liegen unendlich viele Situationen, die scheinbar einfach gelöst werden können, aber bei oberflächlicher Ausführung können sie Probleme oder im schlimmsten Fall Schäden an den Bauteilen hervorrufen. Jeder mechanische Arbeitsgang erfordert genaue Kompetenzen und Verfahren mit „chirurgischer“ Strenge; wenn ihr euch nicht auskennt, dann beschwert euch später nicht, wenn das Quietschen der Gangschaltung euch verrückt macht.

 

Das richtige Werkzeug

Es ist ein alter Spruch: Jede Schraube braucht ihren Schraubenzieher. Hier ist das ganz wörtlich zu nehmen. Um einen Bolzen abzuschrauben, braucht man den passenden Schraubendreher, um eine Mutter mit einem bestimmen Wert anzuziehen, braucht man einen Drehmomentschlüssel. Und so weiter. Das geht nicht „Pi mal Daumen“ oder, noch schlimmer, mit unpassendem Werkzeug. Ein zu großer Schlüssel oder ein zu kleiner Schraubendreher kann Muttern und Schrauben unwiderruflich ruinieren.

Für einige Arbeitsgänge ist dann absolut spezifische Ausrüstung erforderlich, wie das Innenlagerwerkzeug. Entweder man hat es, oder man hat es nicht.

 

Die richtige Richtung

Es ist vielleicht banal, aber ihr glaubt nicht, wie viele Radfahrer, auch gute, es nicht wissen …

Die Tretkurbeln (und damit auch die Pedale) haben entgegengesetzte Gewinde. Was bedeutet das? Dass man das rechte Pedal nicht auf die linke Kurbel montieren kann und umgekehrt. Das erste (Rechtsgewinde, mit einem R gekennzeichnet) wird im Uhrzeigersinn angeschraubt, wie jede Schraube, das zweite (Linksgewinde, mit einem L gekennzeichnet) gegen den Uhrzeigersinn. Mit einem 15-mm-Schlüssel, nicht ein Millimeter mehr! Ein Freund beklagte sich einmal, dass sein linkes Pedal „festgefressen“ sei und er es nicht mehr abmontieren könnte. Ratet einmal, in welche Richtung er es abschrauben wollte …

 

Schmieren, nicht schwimmen

Hier machen wir es kurz: Kette, Ritzel und Zahnräder müssen geschmiert werden, aber nicht mit Öl überflutet und auch nicht „eingefettet“, wie man manchmal hört. Man sollte nur spezifische „trockene“ Produkte verwenden, wie die Teflon- oder Silikon-Schmiersprays. Sie verbinden sich nicht mit dem Staub zu klebrigen Klumpen, die dann schwer zu beseitigen sind.

 

Ein Blick auf den Sattel

Den Sattel zu montieren, ist ganz einfach. Man braucht nur einen Inbusschlüssel. Aber es ist besser, es nicht allein zu machen. Warum? Zunächst einmal, weil man für die erste Montage eine biomechanische Analyse braucht, um die richtige Position zu finden, dann kann man, wenn man später einen neuen Sattel montieren muss, den BRP – Biomechanical Reference Point – des alten Sattels nehmen und den neuen genauso montieren.
In jedem Fall können Fachverkäufer mit ihren wissenschaftlichen Instrumenten wie idmatch setup system euch jederzeit den Sattel mit absoluter Präzision neu einstellen.

… Und dann: Seid ihr wirklich sicher, wie stark ihr die Befestigungsklemme festziehen müsst? Wenn man das genaue Anzugsmoment nicht kennt, besteht das Risiko, dass der Sattelrahmen gefährlich eingequetscht wird.

 

Die Schuhplatte: klein, aber wichtig

Wenn ihr ein neues Paar Fahrradschuhe kauft, wie viel Präzision widmet ihr der Befestigung der Schuhplatte? Wenig? Nicht gut … es genügt nämlich nicht, sie mehr oder weniger in der Mitte des Einsatzes anzuschrauben: Die Pedalachse muss genau auf den Gleichgewichtspunkt des Fußes abgestimmt werden.

Ein wissenschaftlich anerkanntes, sehr wertvolles Instrument ist idmatchCleatFit, das mit einer Messung im Schuh die genaue Einstellung der Schuhplatte entsprechend der Fußmittelachse ermöglicht. So ist die bestmögliche Auflage garantiert und Störungen der Tretbewegung werden vermieden.

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Fai da te: gli errori da evitare in bici | Tecnologia in sella – Selle Italia
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Semplici operazioni di manutenzione, se non si sa come procedere, possono causare danni alla bici. In caso di dubbi meglio rivolgersi a un bravo meccanico.
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