Apps für den Radsport: die Top 3

Spezifische Radsport-Apps für das Smartphone verbreiten sich derzeit rasch auch unter den nicht mehr ganz jungen Bike-Fans. Der Hauptgrund ist neben ihrer einfachen Benutzung ihr unwiderstehlicher „sozialer“ Reiz, der Leistungen und Wettbewerbsorientierung anregt.

 

Es war einmal ein Fahrradcomputer, der von allen liebevoll „Computerino“ genannt wurde. Treuer Gefährte eines Lebens auf dem Sattel, Adieu. Jetzt gibt es den Radsport 2.0 (oder 3.0 … wir haben den Überblick verloren) in Form von Apps für das Smartphone, die immer raffinierter und verlockender werden. Mit zunehmender Verbesserung der neuen Geräte entstand ein „Darwinscher“ Prozess der natürlichen Auslese, in der die weniger flexiblen, nicht so anpassungsfähigen Instrumente vom Aussterben bedroht sind. Wir alle haben das Handy bei unseren Touren bei uns: Was könnte es für eine bessere Optimierung geben als ein Gerät, das alles kann?

Die neuen Plattformen haben unendliches Potential und sind unterhaltsam in der Benutzung. Und natürlich auch „verdammt“ social. Das ist ein wesentlicher Aspekt für einen Sport wie unseren, in dem wir alle wettbewerbsorientiert sind und in dem Austausch, Vergleiche und – sagen wir es ruhig klar – Rivalität zum Alltag gehören.

So kann man die eigene Entwicklung leicht nachverfolgen, denn man kann Strecken, Entfernungen, Höhenunterschiede, Durchschnittswerte speichern, die eigene Leistung messen und gucken, wie Freunde oder auch Unbekannte auf denselben Strecken abgeschnitten haben.

Und dazu kommt die Möglichkeit, das Gerät mit dem Herzfrequenzmesser zu verschalten und so genaue digitale Trainingsprogramme aufzustellen.

 

Aber wir sollten auch nicht übertreiben.

Die App-Manie nimmt zu: Achtet aber darauf, euch nicht zu sehr konditionieren zu lassen. Auch wenn wir allein unterwegs sind: Die Lieblings-App zu öffnen bedeutet, auf den subtilen Genuss des Alleinseins zu verzichten, sich freiwillig unter ein erbarmungsloses Vergrößerungsglas zu stellen. Man läuft dabei Gefahr, sich immer zu Höchstleistungen gezwungen zu fühlen.

Es gibt sogar Leute, die, um in den Augen der Community gut dazustehen, zum „digitalen Doping“ gegriffen haben und die Master-Tracks von Strava frisiert oder die Mittelwerte vor dem Hochladen aufgebläht haben, so dass sie in den renommiertesten Segmenten als die Besten erschienen.

Das ist doch nicht mehr normal …

Von der Droge der Apps gibt es kein Zurück, aber warum versuchen wir nicht ab und zu, dieses „verdammt segensreiche“ Telefon zu Hause zu lassen? So finden wir das Gefühl des Friedens wieder, das man beim Fahren erlebt, wenn man nicht ewig von Big Brother kontrolliert wird, der alles beurteilt.

 

Hier ein Blick auf die Rangfolge der am meisten verbreiteten und genutzten Apps unter den Radsportfans.

 

Strava
Ein tolles Ding, ein Must-have. Es richtet sich an passionierte Radsportler und Läufer und kann 3 Millionen Strecken pro Woche vorweisen. Auch viele Profis gehören zu den Usern.

Es bietet die klassischen Funktionen in Verbindung mit der GPS-Lokalisierung, die es in vielen anderen ähnlichen Apps gibt, aber es nimmt absolut den ersten Platz ein, nicht nur in Zahlen, sondern auch dank seiner im Grunde einfachen, genialen Idee. Es bringt alle Mitglieder in einen virtuellen Wettbewerb, indem es eine allgemeine Bestenliste der Zeiten aufstellt, die auf den beliebtesten Streckenabschnitten oder Steigungen verzeichnet werden. Das sind die inzwischen berühmten „Segmente“.

Wie die Website der App pompös verkündet, gibt es zwei Epochen in der Geschichte der Ausdauersportarten: vor den Segmenten und nach den Segmenten.

 

Runtastic
Diese App steht der Konzeption des traditionellen Fahrradcomputers näher: Runtastic entstand eigentlich für Fitness und Running, und auch wenn sie heute ihren 70 Millionen Mitgliedern zwei getrennte Versionen für MTB und Road bietet, bleibt sie dennoch ausgeprägt orientiert darauf, mit den Wearables verschaltet zu werden.

Für Radsportanwendungen ist sie dennoch toll: Sie bietet über 50 Funktionen, Daten zu Leistungen, Entfernungen, Zeiten, Mittelwerten und Steigungen, eine Flut von Grafiken für unser Training und den Sprachcoach, damit wir während der Benutzung die Hände nicht brauchen.

Sehr beliebt ist die Möglichkeit, die Streckenkarten offline einsehen zu können.

 

Sports Tracker

Auf der dritten Stufe des Podiums drängen sich Dutzende von Apps, die alle ähnlich sind und die „üblichen“ Funktionen der Geolokalisierung bieten: Map my ride, B.iCycle, My tracks, Endomondo usw., aber eine besondere Erwähnung darunter verdient Sports Tracker.

An dieser App hängen wir besonders, weil sie nach ihrer Einführung 2004 mit einer wahren Pionierleistung den Weg für viele andere gebahnt hat (Strava und Runtastic kamen beide 2009 heraus), und das war damals wirklich innovativ.

Heute ist sie vielleicht ein bisschen überholt, aber sie kann dennoch auf einen treuen Stamm an Usern in aller Welt zählen, die das „Sharing-Ziel“ der App Leben verleihen.

Sie bietet auch einen kostenlosen Online-Archivierungsdienst für die eigenen „Workouts“.

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Apps für den Radsport: die Top 3 | Technologie im Sattel - Selle Italia
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Apps für den Radsport: die Top 3 | Technologie im Sattel - Selle Italia
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Die Smartphone-App für das Smartphone verbreitet sich schnell auch bei nicht mehr ganz jungen Fans. Der Hauptgrund, neben der Einfachheit der Verwendung, ist ihr unwiderstehlicher "sozialer" Charme, der Leistung und Wettbewerbsfähigkeit stimuliert.
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