Not only bike (… da ist auch der Sattel …)

Das Team NOB BMC – Selle Italia, ein MTB International Team mit UCI-Registrierung, das bei der Weltmeisterschaft im Cross Country antritt, kann auf viele herausragende Athleten und junge, vielversprechende Talente zählen, wie den Olympiateilnehmer Andrea Tiberi, den italienischen Meister Under 23 Gioele Bertolini oder Cristian Cominelli, Weltmeister Team Relay und mehrfacher italienischer Meister im XCO und Querfeldeinrennen.

Sportdirektor Massimo Tabarelli verrät auch Nicht-Insidern einige interessante Dinge aus der Welt des Mountainbikes … abgesehen von dem Geheimnis, wie wichtig ein guter Sattel ist.

 

Was für Eigenschaften muss ein MTB-Athlet im Vergleich zu einem Straßenradfahrer haben?
Die Disziplin Mountainbike erfordert einerseits ähnliche sportliche Fähigkeiten wie die Straßenrennen, andererseits aber auch eine ausgeprägtere technische Geschicklichkeit. Gleichgewicht und Explosivkraft sind die Haupteigenschaften, die tragenden Säulen, auf denen ein Athlet aufgebaut wird und sich steigert. Dann gibt es natürlich auch beim MTB mehrere Disziplinen, von den Bahnrennen bis zu den Straßenrennen. Die Streckenlänge wechselt ebenso wie die Höhenprofile und die technischen Schwierigkeiten. Der moderne MTB-Sport bringt immer spezialisiertere Athleten hervor, aber Geschichte und Gegenwart zeigen, dass es wahre Spitzensportler gibt, die in allen Disziplinen gut mithalten und manchmal sogar dominieren können.

 

 

Wie viele Stunden verbringt man jeden Tag insgesamt auf dem Sattel?
Das Training ist von Sportler zu Sportler, aber auch von Disziplin zu Disziplin verschieden. Im Durchschnitt verbringt jeder Athlet rund 2 bis 3 Stunden pro Tag auf dem Sattel, aber wer sich auf längere Rennen vorbereiten muss, nimmt in die Vorbereitung auch Fahrten bis über 4 oder 5 Stunden auf, um sich an eine längere Belastung zu gewöhnen. Alle absolvieren Trainingseinheiten, um an der Technik zu feilen, aber auch Krafttraining, das auf dem Rad oder im Fitnessraum stattfinden kann und spezifische Übungen umfasst, um Explosivität und Gleichgewicht zu verbessern.

 

Wie läuft ein spezifisches MTB-Training ab?
Wie gesagt, vieles hängt von den Eigenschaften des Athleten ab, aber auch von der Vorbereitung, die er entsprechend den Rennen und Disziplinen, an denen er teilnimmt, erfüllen muss. Im Unterschied zu den Athleten, die Straßenradsport praktizieren, nutzt der Biker nicht nur das MTB, sondern wechselt auch mit dem Rennrad ab, um in gezielteren Fahrten speziell den Stil zu perfektionieren. Dazu muss die Muskulatur von Armen und Oberkörper entspannt werden, die beim Geländefahren sehr beansprucht wird.

 

Wie stark beeinflusst der Sattel die Leistungen?
Der Sattel ist der Kontaktpunkt par excellence zwischen Sportler und Fahrrad. Auf der Straße ist es wichtig, um viele Stunden Fahrt zu garantieren, die Beinarbeit zu erleichtern. Auch auf dem MTB ist das so, für die Langstreckenfahrten, aber ganz besonders bei den Offroad-Rennen, wo die technischen Passagen ständig wechseln: Der Sattel wird auch zu einer Art „Steuer“ für den Biker, denn er nutzt ihn als Bezugspunkt für das Gleichgewicht und um den Schwerpunkt auszugleichen. Im Cross Country, wo man beim Fahren oft das ganze Gewicht hinter den Sattel verlegen muss, um ein Kippen zu vermeiden, wird er ganz wichtig, denn wenn man sich mit dem Innenschenkel oder einigen Fällen sogar mit dem Bauch aufstützt, ermöglicht er dem Fahrer, Hindernisse an der Grenze des Möglichen zu überwinden und es mit den Gesetzen der Schwerkraft aufzunehmen.

 

Welche Eigenschaften sollte der ideale MTB-Sattel haben?
Sicher Bequemlichkeit, denn er ist wie gesagt einer der wichtigsten Kontaktpunkte des Athleten mit dem mechanischen Mittel. Bei den Bahnrennen, wo besondere Leistungsstärke und Agilität gefordert sind, versucht man, einen Sattel zu finden, der das Gewicht verringert, mit einer klaren, schmalen Linie, die schnelle Körperverlagerungen ermöglicht. Bei Langstreckenrennen ist das Gewicht zwar wichtig, aber eher zweitrangig, um mehr Bequemlichkeit zu garantieren. Dies muss sein, und zwar nicht nur wegen der vielen Stunden im Wettkampf oder im Training, sondern vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass man beim stundenlangen Treten durch Vibrationen und Beanspruchungen durch den unregelmäßigen Boden belastet wird.

 

Gibt es Unterschiede zwischen einem Trainings- und einem Wettkampfsattel?
In den meisten Fällen sind die Athleten die ersten, die lieber denselben Sattel sowohl für das Training als auch für die Rennen verwenden. Dadurch wird das Feeling verbessert und sie haben in beiden Situationen dieselben Eindrücke. Häufiger ist der Einsatz verschiedener Sättel für Straßenräder und MTB, auch wenn sogar in diesem Fall viele Athleten es vorziehen, nur ein einziges Modell zur Verfügung zu haben. Dann müssen sie ihre Gewohnheiten nicht umstellen.

 

Euer Team hat sich entschieden, die Sättel von Selle Italia zu verwenden. Welches Modell bevorzugen die Sportler?
Das Team wird mit den Sätteln der SLR Carbon Team Edition ausgestattet. Einige Athleten wählten die Version Flow, um persönlichen Anforderungen entgegenzukommen und größeren Komfort und Flexibilität der Sattelstruktur zu haben.

Insgesamt ist der SLR Carbon der beste Kompromiss zwischen Gewicht und Bequemlichkeit, ohne den ästhetischen Aspekt zu vernachlässigen, der durch die klare Linie – ganz „Racing“ – betont wird. Sie bieten maximale Widerstandskraft und Zuverlässigkeit, geringe Gewichte und einen idealen Sitz und garantieren damit optimalen Komfort und gleichzeitig effizientes Treten.

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