Elektrofahrräder: Das Geheimnis eines „Booms“

Der Markt der Fahrräder mit Pedalantrieb expandiert zurzeit stark und weist jährlich hohe Wachstumszahlen auf. Schauen wir uns an, wie diese innovativen Fahrräder funktionieren und was der Grund für diesen in gewisser Hinsicht unerwarteten Erfolg ist.

 

Radfahren ist anstrengend und schweißtreibend? Das war einmal, dank Fahrrädern mit Elektroantrieb sind Steigungen kein Problem mehr.

Fahrrad-Puristen mögen jetzt die Nase rümpfen, aber es ist eine nicht länger zu leugnende Tatsache, dass Fahrräder mit Pedalantrieb (sogenannte Pedelecs) sich langsam aber stetig als Transportmittel durchsetzen.

Eine aktuelle Umfrage hat ergeben, dass diese „Hybride“ im Jahr 2016 ein Wachstum von zirka 100 % hingelegt haben.

Was man auch davon halten mag, es sind immer mehr Pedelecs im Umlauf und dafür wird es einen Grund geben.

Ein wahrer „Boom“, den man nicht einfach als eine „Modeerscheinung“ oder als Laune einiger Faulpelze abtun kann: Es ist offensichtlich, dass sich hinter diesen unerwarteten Erfolgszahlen, vor allem im MTB-Bereich, wichtige Vorteile für den Nutzer verbergen.

Eigentlich muss man nach diesen Vorteilen gar nicht lange suchen: Ein Fahrrad mit elektrischem Antrieb ist ein umweltfreundliches Fortbewegungsmittel, das bei Bedarf weniger Anstrengung erfordert, und gleichzeitig geringere Unterhaltskosten als ein Motorroller verursacht.

Perfekt für den Stadtverkehr und ideal für ruhige Überlandtouren mit der Familie, aber auch von Extrem-Bikern geschätzt, die damit Distanzen und Steigungen bewältigen können, die anderenfalls undenkbar wären.

 

Wie funktionieren elektrische Fahrräder?

Zunächst darf man E-Bikes und Pedelecs nicht verwechseln.

Auch wenn sich die Bezeichnung E-Bikes im allgemeinen Sprachgebrauch für elektrische Fahrräder durchgesetzt hat, steht sie strenggenommen für einen Typ, der relativ wenig verbreitet ist, nämlich für ein Fahrrad mit Elektromotor und einem vom Pedalantrieb unabhängigen Beschleunigungssystem, also eine Art Motorroller. Wie bei diesem sind Zulassung, Nummernschild, Versicherung etc. vorgeschrieben.

Ganz anders ist das bei Pedelecs (Abkürzung für Pedal Electric Cycles), d.h. Fahrrädern mit Pedalunterstützung durch einen Elektromotor. Diese speziellen Fahrräder sind mit einem abnehmbaren und zu Hause aufladbaren Akku ausgestattet und besitzen eine „smarte“ elektronische Steuerung, die den Motor nur dann aktiviert, wenn der Fahrer selbst in die Pedale tritt.

Der Motor ersetzt also das Treten nicht komplett, sondern unterstützt es nur; laut Gesetz darf er darüber hinaus nur eine maximale Leistung von 250 W besitzen und muss sich ausschalten, wenn 25 km/h erreicht werden. Natürlich ist es jederzeit möglich, auf die Unterstützung zu verzichten, indem man den Motor ausschaltet und das Gefährt wie ein traditionelles Fahrrad benutzt.

Dieses System ist ohne Frage eine Erleichterung beim Bezwingen von Steigungen, gleichzeitig ist es aber auch ein Anreiz, sich mehr anzustrengen, denn der Motor ist abhängig von der Tretintensität kalibriert, sodass bei steigender Kraftaufwendung auch die elektrische Antriebsunterstützung zunimmt.

 

Das Erfolgsrezept

Die Idee, sich weniger anstrengen zu müssen, ist sicherlich der Hauptgrund für die Beliebtheit der elektrischen Fahrräder, aber allein das reicht wohl nicht aus, um ihren Boom zu erklären. Zwei weitere, genauso wichtige Gründe sind sicherlich die technischen und ästhetischen Vorzüge. Zum einen überzeugt die fortschrittliche Technologie mit langlebigen Batterien und kompakten und leichten Motoren, die beinahe im Rahmen verschwinden; zum anderen wird das Design immer ausgefeilter und die Benutzung immer angenehmer. Was das Gewicht angeht, muss man jedoch berücksichtigen, dass auch die Spitzenmodelle es nicht unter 18–20 kg Gesamtgewicht schaffen. Der Preis? Er ist vergleichbar mit dem traditioneller Hochsegment-Fahrräder.
Um zum Konzept des Fahrkomforts zurückzukehren: Wenn Pedelecs für eine größere Bewegungsfreiheit und für ein neues Erlebnis von umfassendem Komfort steht, sollte als idealer Sattel für diesen Fahrradtyp ein Modell wie der New SLR X-Cross Flow von Selle Italia gewählt werden. Der Off-Road-Sattel garantiert Wohlbefinden und Komfort auf jedem Fahruntergrund, dank der Flow-Technologie und einer speziellen Polsterung.

Fazit: Wir persönlich sind weiterhin der Ansicht, dass zum Fahrradfahren körperliche Anstrengung, Schweiß und hart erarbeitete Erfolge gehören, aber wenn diese neue Radfahr-„Kultur“ dazu beiträgt, mehr Menschen für unseren wunderbaren Sport zu begeistern, warum nicht? Wir können nichts Schlechtes dabei finden.

 

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