Die Bekanntgabe des Streckenverlaufs der hundertsten Ausgabe des Giro – Überraschungen, Erinnerungen und lang zurückliege …

Mailand, 25. Oktober 2016. Es lag in der Luft, ist jetzt aber offiziell geworden: Die Präsentation des Streckenverlaufs des Giro 2017 hat die Erwartungen nicht enttäuscht und den Sportlern sowie Experten des Sektors zahlreiche Denkanstöße vermittelt. Sechs Sprinteretappen, 6 Hochgebirgsetappen, 7 Mittelgebirgsetappen, 2 Zeitfahretappen. Ein 3.572,2 Kilometer langes Abenteuer entlang der Straßen der Halbinsel, eine Reise, die eigens erstellt wurde, um die unaufdringliche Verknüpfung des Radsports mit der Geschichte Italiens zu erzählen. Der Startschuss wird am 5. Mai in Sardinien fallen. Die Strecke erreicht das Festland nach zwei Etappen in Sizilien (einschließlich der Steigung auf den Ätna am 9. Mai). Der Giro endet am 28. Mai mit einer eindrucksvollen Etappe vom Autodromo di Monza nach Mailand.
Für Rcs Sport-La Gazzetta dello Sport besitzt der legendäre 100. Giro d’Italia eine „auf Italien zugeschnittene“ Organisationsstruktur. Der Organisator bekräftigt dabei auch, dass es richtig ist, den Ruhm der Meilensteine vergangener Epoche an diesem unwiederholbaren Ereignis aufleben zu lassen. Selle Italia, die Bezugsmarke des Radsportsektors und traditionelle Partner des Giro, ist natürlich als Darsteller der Ausgabe dabei, die wohl eine der aufregendsten der vergangenen Jahre sein wird.
Die zahlreichen Persönlichkeiten aus der Politik und Sportwelt durften die Struktur des Giro detailliert kennenlernen, der als Sportveranstaltung par excellence ausgelegt ist, aber zweifelsohne auch als Event von hohem sozialen und kulturellen Wert. Ziel ist denn auch die sorgfältige Aufwertung des italienischen Kulturerbes in jedem seiner Aspekte, beginnend bei der traditionellen Attraktivität, die der Giro schon immer auf Italien ausübte, um sich selber und der ganzen Welt Grandiositäten unvergleichlicher Art vor Augen zu führen.
Die Ausgabe wird auch die passende Gelegenheit sein, legendäre Orte und Namen zu würdigen. Unter anderem: Die Etappe Forlì–Reggio Emilia startet am Geburtsort von Ercole Baldini, Sieger der Ausgabe von 1958; das Ziel der 13. Etappe befindet sich in der Ortschaft Tortona, in der der Spitzensportler Fausto Coppi starb, die nachfolgende Etappe startet in Castellania, seinem Geburtsort; ein Etappenstart ist auch in Ponte a Ema vorgesehen: Hier begann Gino Bartali in die Pedale zu treten – als möchte man einen Dualismus aufrechterhalten, der das ganze Land vor langer, langer Zeit träumen ließ.
Auch die Förderung würdiger Anliegen finden ihren Raum: Montag, der 15. Mai, bzw. der zweite Ruhetag in Foligno ist der Solidarität gewidmet – mit Initiativen und Events zugunsten der Gebiete, die vom Erdbeben am 24. August 2016 heimgesucht wurden.
Das gesamte Programm gibt detailliert Aufschluss über die Highlights des Rennens, das Italien seit einem Jahrhundert mit unverändertem Enthusiasmus begeistert.

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