Alleycat Race

Urban Ride – eine weniger bekannte Facette des Radsports in der Stadt, die jedoch viele Anhänger zählt. Und auch hier macht der Sattel die Differenz.

Das erste Rennen der „streunenden Katzen“ fand am 30. Oktober 1989 in Toronto statt. Um was geht es aber eigentlich?

Ganz einfach: „Alleycat Races“ sind informelle Rennen ohne Standardformel. Sie werden in allen Großstädten abgehalten, in denen klassische Fahrradkuriere präsent sind – Alleycats eben –, und werden von diesen Letzteren oft auch auf eigene Faust organisiert.

Ganz einfach, haben wir gesagt. Nun ja, in Wirklichkeit gibt es in Alleycat Races gar nichts, was einfach wäre. Sie sind oft ein Mittelweg zwischen einer Schnitzeljagt und einem regelrechten Rennen und verbergen auch mehr als einen Fallstrick.

Die Mittel. Natürlich die „Fixed-Gear“-Technologie bzw. der starre Gang, die unbestrittene Königin des Urban-Bike, obwohl theoretisch auch jede Radart verwendet werden könnte – so, wie das die wahren Kuriere bei ihrer Arbeit tun.

Der Sattel. Dieser ist, genauso wie im „wahren“ Radsport, wesentlich. Aufgrund der Pflastersteine, Schlaglöcher und verschiedenen anderen Unebenheiten sind die Strecken recht gut mit Off-Road-Fahrbahnen vergleichbar. Daher ist ein Sattel wie derSLR X-Cross von Selle Italia mit der zusätzlichen Polsterung und einer glatteren Oberfläche die richtige Lösung, die auch auf den anspruchsvollsten und unstetesten Straßen maximalen Komfort bereitstellt.

Die Strecke
. Die Strecke wird zumeist erst kurz vor dem Start bekannt gegeben, und oft noch während des Rennens in Manifeste aufgeteilt. Dabei sind verschiedene obligatorische Checkpoints vorgesehen, an denen manchmal sogar Aufgaben zu lösen sind, bevor der Fahrer die Adresse des nachfolgenden Checkpoints erhält.

Auch der Start ist nicht gerade einfach: Die Teilnehmer müssen zu ihren auf dem Boden abgestellten Rädern springen und die Kette öffnen, mit der sie befestigt sind, bevor sie die Straßen der Stadt in halsbrecherischem Tempo in Angriff nehmen können.

Der Orientierungssinn. Wesentlich, genauso wie die Kenntnis der Stadt-Topographie. So sehr, dass neben dem Sieger auch der beste „Gast“ prämiert wird, der gezwungenermaßen mehr schwitzen musste als die „Einheimischen“.

Die Anmeldung. Die Schwierigkeit bei der Anmeldung an diesen sympathisch-irren Initiativen auf zwei Rädern liegt im Problem, rechtzeitig zu erfahren, wann das nächste Rennen stattfindet. Das beste Mittel hierzu ist die Verbreitung im Web – rigoros auf den sozialen Netzwerken.

Der Gewinn. Er ist fast immer symbolisch. Wer an Alleycats teilnimmt, tut dies nicht, um etwas zu gewinnen, sondern will einfach nur Teil einer Bewegung sein. Mal ehrlich: Es ist auch die „adrenalinsprudelnde Transgression“ des besessenen Tretens inmitten von Gleisen, Fahrbahnbegrenzungen und Fußgängern, ohne sich groß um Ampeln und Vortritte zu kümmern.

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Das Alleycat-Rennen, das Stadt-Radrennen | Nachrichten vom Radfahren
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Das Alleycat-Rennen, das Stadt-Radrennen | Nachrichten vom Radfahren
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Bei den Allecatrennen handelt es sich um informelle Wettkämpfe ohne Standardformel, die in allen großen Städten stattfinden, in denen die klassischen Fahrradboten bekannt sind, die alleycat genannt werden und oft selbst organisiert sind.
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Selle Italia
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