Toskana

Apuanische Alpen

Start

Aulla (Provinz Massa-Carrara)

Ziel

Querceta (Provinz Lucca)

Länge

105 km

Höhenunterschied gesamt

2.000 m

Maximalhöhe

885 m

Schwierigkeit

Mittel-hoch

Geeignet für

Erfahrene Amateurradfahrer

Empfohlene Jahreszeit

Frühling–Herbst

Eine „wilde“ Strecke durch kleine Dörfer und über vergessene Straßen, blendende Marmorsteinbrüche und sehr viel Grün.

Wir starten zu dritt von Aulla in der Provinz Massa-Carrara im Garfagnana-Gebiet. Bis Querceta-Forte dei Marmi (Provinz Lucca) erwarten uns 107 km und 2.000 m Höhenunterschied mit unvermittelten und sehr schwierigen Steigungen.

Challenging.

Fifty-fifty

Der schwierige Teil liegt fast vollständig in der ersten Hälfte, 50 km bis zum Lago di Vagli, den man nach einer steilen und anspruchsvollen Abfahrt erreicht. Auf diesem Abschnitt beträgt die Maximalhöhe 885 m.

Dann fahren wir ohne Schwierigkeiten nach Castelnuovo in Garfagnana, bevor wir die letzte Kraftprobe des Tages angehen, die gut fahrbare Auffahrt zum Cipollaio und die gleichnamige Galerie (die zum Glück gut beleuchtet ist), bevor wir schließlich die kurze Abfahrt nach Querceta hinunterfahren.

Vom Bahnhof von Aulla folgt man 10 km der SS 63 und biegt dann nach Canova ab. Nach zirka 4 km fährt man links auf eine wirklich einsame und eindrucksvolle schmale Straße (SP 12) die über 13 km mit einem ziemlich anstrengenden Auf und Ab nach Monzone führt.

Vorsicht Fehler

Hier haben wir uns verfahren und mussten einen langen und verschlungenen Umweg in Kauf nehmen, um wieder auf unsere Strecke zu gelangen. Richtig ist es, links auf die sehr schlecht ausgeschilderte Straße nach Ugliancaldo abzubiegen, die auf dem ersten Stück sehr schwierig, aber zauberhaft und komplett menschenleer ist. Nach dem Dorf, einem wunderschönen Dorf mit Bruchsteinhäusern, hoch oben gelegen, folgt man der Beschilderung zum Lago di Vagli (wir haben nach dem Weg gefragt, um einen weiteren Umweg zu vermeiden …): Knapp 20 km, auf denen man gut vorankommt, abgesehen von einer plötzlichen und unerwarteten Steigung mit fast 15 %, die unsere Beine für den Rest des Tages bleischwer macht.

Haben Sie die Bremsen überprüft?

Adrenalingetränkte Abfahrt bis Vagli di Sotto, dann ein schnelles, aber einfaches Stück bis zur Kreuzung mit der SR445, von wo es zurück nach Castelnuovo di Garfagnana geht. Hier bleiben nur noch die 500 Meter Höhenunterschied des Colle del Cipollaio (800 m ü. d. M.), der auf der Grenze zum Versilia-Gebiet liegt.

Es ist geschafft – nun geht es das letzte Stück nur bergab bis nach Querceta – Forte dei Marmi, wo uns unsere Ehefrauen mit dem Auto abholen und uns nach Aulla zurückbringen.

Noch ein paar zusätzliche Details. Die Strecke ist nicht sehr anstrengend, aber dennoch anspruchsvoll aufgrund des Gesamthöhenunterschieds und wegen der ständigen Rhythmuswechsel. Man sollte gut vorbereitet sein und sie nicht unterschätzen, vor allem, wenn es heiß ist. Der Novus Superflow Endurance von Selle Italia hat sich als perfekter Sattel für diese Art von Tour erwiesen: Er wurde für lange Strecken konzipiert und eignet sich dank der speziellen Polsterung mit einer zusätzlichen Neopren-Schicht zusammen mit der Superflow-Technologie, welche den Sitzdruck besser verteilt, perfekt auch für gemischte Strecken mit vielen schwierigen Abschnitten.

Eine schlimme Geschichte

Wenn am Ziel noch Zeit und Energie übrig sind (bei uns war dieses Mal beides aufgebraucht), lohnt es sich nach Sant’Anna di Stazzema und wieder zurück zu fahren (insgesamt 32 km mit 6 km schwierige Steigung): Ein von Menschen und Gott verlassenes Dorf, wo am 12. August 1944 die Nazis eines der grausamsten Massaker des Zweiten Weltkriegs mit hunderten ermordeten Zivilisten verübt haben. Eine heilsame Reflexionspause, welche die zusätzliche Mühe lohnt.

 

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